News - 4. November 2020

Was müssen Büros in der Welt nach Corona können?

Über die langfristigen Veränderungen des Bürolebens nach der Covid-Krise diskutierte kürzlich eine Expertenrunde bestehend aus Kristina Knezevic (Xing), Stefan Dörfler (Erste Bank), Stephan Größ (E&Y), Christoph Stadlhuber (SIGNA), Andreas Ridder (CBRE) und Alisa Kapic (Regus), in einer SIGNA Büroimmobilie, dem AUSTRIA CAMPUS.

Dabei waren sich die Experten einig: „Dauerhaftes Homeoffice wird sich nicht durchsetzen: Nicht alle Kreativprozesse lassen sich digitalisieren.“

Daraus resultierend wird auch der Flächenbedarf der Unternehmen in Zukunft annähernd gleich bleiben, da eine geringere Präsenz der Mitarbeiter und verschärfte Abstandsregeln einander nahezu aufheben.

Die Arbeitsinhalte verschieben sich jedoch massiv.
Während beispielsweise Tätigkeiten, die hohe Konzentration erfordern, theoretisch auch von zu Hause aus erledigt werden kann, ist das Büro der Zukunft Raum für Kommunikation, Kollaboration und gegenseitigen Austausch.

Gefragt ist damit eine hybride Lösung:
Mitarbeiter sollen flexibel wählen können, ob sie von einem beliebigen Ort aus arbeiten, oder zu persönlichen Besprechungen in die Firma zu kommen.

Identität und Unternehmenszugehörigkeit müssen aber jedenfalls spürbar bleiben. Und dazu sei das Büro unverzichtbar. Insgesamt werde es bei Arbeitgebern vor allem auf eine gute Mischung aus den Faktoren Freiheit, Vertrauen und Bereitstellung der richtigen Ressourcen ankommen, um weiterhin attraktiv für junge Talente zu sein.

Die Berichterstattung dazu finden Sie hier: Arbeitswelten für die „neue Normalität“

Foto ©Stefan Selig