Aktuell
19. April 2018
Anmietung neuer Büroflächen: Kosten pro Quadratmeter oder pro Mitarbeiter? Was zählt wirklich?

Neue Arbeitsformen ändern die Anforderungen an Büroflächen. Daher wird auch ein anderer Zugang bei der Evaluierung der Bürokosten verfolgt.
In der Arbeitswelt von morgen geht es immer weniger um das Abwickeln bestimmter Aufgaben, sondern darum, neue Zusammenhänge sowie Denk- und Arbeitsprozesse zu entwickeln. Der Trend zur Anmietung von auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelt zugeschnittenen Flächen schlägt sich auch in der Evaluierung der Bürokosten nieder. Während früher die Kosten/m² das ausschlaggebende Argument für die Anmietung neuer Büroflächen waren, rückt seit geraumer Zeit verstärkt die Kennziffer „Kosten/Arbeitsplatz oder Nutzer“ – sprich die Gesamtkosten, die ein Arbeitsplatz verursacht – in den Mittelpunkt. Unternehmen wollen heute also nicht nur Flächen anmieten, sondern vollständig bewirtschaftete Arbeitsplätze. In den Kosten/Arbeitsplatz wird nämlich auch der Preis für infrastrukturelle Dienstleistungen berücksichtigt. Gleichzeitig fließen auch indirekte Kosten, die durch negative Umgebungsbedingungen entstehen, in die Kennzahl ein.
Mehr zum Thema im Artikel „Anmietung neuer Büroflächen: Kosten pro Quadratmeter oder pro Mitarbeiter? Was zählt wirklich?“ in Die Presse online.